Fahrerlaubnis

 Fahrerlaubnis

In Europa ist die Führerscheinklasse zum Fahren von Kleintraktoren national geregelt. Diese gelten somit nicht international.

In Deutschland ist für das Bedienen eines Klein Traktor’s die Fahrerlaubnis der Klasse L notwendig. Diese kann ab 16 Jahre oder mit Sondergenehmigung auch mit 15 Jahren beantragt werden.  Vorausgesetzt man fährt ohne Anhänger, darf die Höchstgeschwindigkeit bis 32 km/h sein. Das Mitführen eines zulassungsfreien Anhängers 25 km/h; grünes Wiederholungskennzeichen ist gestattet. Um einen schnelleren Traktor fahren zu dürfen ist die Klasse T notwendig. Ab dem Alter von 16 Jahren bis 18 Jahren ist die Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 km/h zulässig. Ab dem 18 Lebensjahr dürfen Sie den Kommunaltraktor bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h steuern.

 

In Österreich ist der Führerschein der Klasse F notwendig. Sollte der Kleintraktor eine Motorleistung von nicht mehr als 10 km/h aufweisen, so ist der Kleinschlepper auch ohne Fahrerlaubnis führbar. Mit dem Führerschein Klasse F dürfen alle Kleintraktoren gelenkt werden, deren Motorleistung nicht die 50 km/h Grenze übersteigt. Zudem können Anhänger über 750 kg Maximalgewicht mitgezogen werden, ohne einer zusätzlichen Fahrerlaubnis.
Für ein Klein Traktor der schneller als 50 km/h fährt, wird entweder ein Führerschein der Klasse B oder C benötigt. Die Klasse F für die Fahrerlaubnis gilt nur im Inland.

Traktorfreunde

Seit den 70ern des letzten Jahrhunderts gibt es in Deutschland und Österreich viele Traktorfan‘s, die Oldtimer Traktoren und die entsprechenden Anbaugeräte restaurieren und wieder flott machen. Die Traktorfreunde gesellen sich meist in eingetragenen Vereinen oder Interessengemeinschaften, die Traktortreffen mit verschiedenen Ausfahrten und Vorführungen in unzähligen Regionen veranstalten. Diese Clubs nennen sich oft Traktorfreunde, Freunde alter Landmaschinen, Bulldogfreunde usw. und sind zum Teil Markenbezogen. Im österreichischem Raum gibt es Vereine, die speziell eines der ersten Baumodelle von Steyr dem so bezeichnetem 15er, der das erste mal zum Ende der 40er bis in die 60er konstruiert wurde sammeln und pflegen.

Wegen der zunehmenden Liebhaber für geschichtliche Kleintraktoren in der Gesellschaft, entwickelten sich auch diverse Fachmagazine, die den Markt bereicherten. Solche Zeitschriften sind meist an großen Bahnhofskiosks zu finden. Sie geben Informationen über Vereine, Restaurierungs-Projekte,  Traktortreffen und noch so einiges mehr.

 

Die meisten Unfälle mit einem Kleintraktor geschieht in bergigen Regionen durch Umkippen, deshalb müssen sie In Österreich seit 1960 und in Deutschland seit Anfang den 70ern, über einen Überrollbügel verfügen. Daraus folgte die vermehrte Ausstattung von überrollsicheren Kabinen.

Neben der Grundfunktion als Zugmaschine können Kleintraktoren einige Anbaugeräte über den Nebenantrieb, durch elektrischen Strom oder die Hydraulik antreiben.

Das wäre z.B. der Anhänger für den Kleintraktor. der Frontlader, das Mähwerk und der Pflug für den Kleintraktor mit Fräse.

Im Betracht der Anbringung an Kleintraktoren wird bei diesen Geräten zwischen
Anbaugeräte, welche mit der Dreipunkthydraulik verbunden werden, diese sind flexibel. 
Die Aufbaugeräte sind dagegen fest mit dem Rahmen verbunden.
Aufbaugeräte findet man Beispielsweise bei Kleinschlepper mit Forstausrüstung z.B. Polterschild, Astabweisern, schwere Doppeltrommelseilwinde mit Funkausrüstung, Fensterschutzgitter, schwingungsgedämpftem Fahrersitz, Schutzabdeckung, Sicherheitskabine,  unter anderem Reifen – Ventile, Unterboden – sowie verstärktem Reifenmantel. Diese Bauart von Traktoren stellen einen Übergang zu Spezial-Maschinen dar wie zum Beispiel die Spezialmaschinen für den Forstbetrieb mit Knicklenkung.